Auf der Suche nach der passenden Musik für meine Geburtstagsfeier kam mir die Idee, mal zu gucken, was der eine oder andere meiner Favoriten im zarten Alter von vierundvierzig Jahren verbrochen hat und ob sich das eventuell zum Auflegen eignen täte.
Ich musste leider schnell feststellen, dass so viele gar nicht in Frage kommen. Die einen, weil sie im Moment noch jünger sind und die anderen, weil sie dieses Alter schon nicht mehr erlebt haben. Und beim Rest konnte ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass in der Rückschau dieser Lebensabschnitt nicht unbedingt zu den kreativsten gehört hat. Beispielsweise bei Cash und Dylan. Es gab aber auch ein paar Ausnahmen. Und das sind diese hier (gewichtet nach der Bedeutung im Gesamtwerk des Künstlers, nach meiner unmaßgeblichen Meinung).
5. Keith Richards TALK IS CHEAP (1988)
4. Tom Petty WILD FLOWERS (1994)
3. Van Morrison AVALON SUNSET (1989)
2. Neil Young RAGGED GLORY (1990)
1. Lucinda Williams CAR WHEELS ON A GRAVEL ROAD (1998)
Samstag, 26. Januar 2008
Mittwoch, 26. Dezember 2007
Joe Henry - Freund von vielen

Offen gestanden bin ich nur des stimmungsvollen Fotos wegen an dem so betitelten Artikel vor ein paar Monaten im Rolling Stone hängengeblieben; altes deutsches Großmembranmikrofon, cooles Sakko, distanziert selbstbewusster Blick in die Kamera. Joe Henry - den Namen hatte ich noch nie bewusst gehört. Was ich dann las, machte mich sehr neugierig auf seine Musik. Hatte er doch zwei Alben produziert, die in den letzten Jahren zu meinen Lieblingsplatten zählten: "The forgotten Arm" von Aimee Mann und "The River in Reverse" von Allen Toussaint und Elvis Costello. Lag schon das Ergebnis auf meiner Wellenlänge, so gefiel mir auch vor allem die beschriebene Herangehensweise: "Zeit ist eine Farbe auf der Palette., und man muss sie nutzen. Lang ist nicht besser. ... Ich musste die Sessions im richtigen Moment abbrechen - er (in dem Falle Solomon Burke) begann sich zu wohl zu fühlen, das hätte dem Album geschadet."
Als ich dann die Musik seines Album "Civilians" hörte - auf seiner Website ist eine tolle Live-im Studio-Version von "Time is a Lion" zu sehen und zu hören - wusste ich, das ist eine Platte für meine Jahres-Top-Ten. Und ich habe mich gefreut, dass mir das noch passiert: eine Platte ordern, von der man nur einen einzigen Song kennt und sich so was von sicher ist, dass auch der Rest stimmt. So war's dann auch.
In gewisser Weise erinnert es mich an mein Album des Jahres von 2006: T-Bone Burnett's "The True False Identity". Nicht nur vom Artwork her. Es ist wohl auch die Unaufgeregtheit, Abgeklärtheit, mit der beide zugange sind. Die Sicherheit, niemandem etwas beweisen zu müssen. Was auch immer: die Lieder gehen mir mitten durchs Herz und wenn's vielleicht auch nicht meine Platte des Jahres werden wird, so doch eine, die ich immer wieder raussuchen werden. Da bin ich mir sicher. Ob diese Musik allerdings massenkompatibel ist, wie die Überschrift glauben machen könnte, möchte ich bezweifeln.
Joe Henry - Civilians (leider nur als CD)
Mittwoch, 12. Dezember 2007
Powerblogger
Kürzlich wurde ein kleiner Beitrag von mir in einem Weblog, das ich regelmäßig lese, veröffentlicht. Und der zog sage und schreibe 31 Kommentare nach sich. Das meiste war freilich Frotzelei der Gemeindemitglieder untereinander. Aber irgendwie fand ich's doch ganz witzig. Andererseits hätte ich keine Lust, jeden Kommentar, der vielleicht hier geschroben würde, zu erwidern. Muss ich ja auch nicht, gibt kaum welche...
Donnerstag, 25. Oktober 2007
Vinyl!!!
Mit ein paar Nachtschichten (hauptsächlich von Breiti und Ralf) ist es doch gelungen, zeitgleich zum Bandgeburtstag auch das zweite Vinyl der MINERS aus der Taufe zu heben. Morgen früh werd' ich ins Presswerk fahren und unsere Sieben-Zöller abholen. Die Cover waren heute schon fertig gedruckt und hier sind sie, von vorne:
und von hinten:
Ich freu' mich drauf...
und von hinten:
Ich freu' mich drauf...
Mittwoch, 26. September 2007
Absagen und Ansagen
Absagen mussten die MINERS leider den gemeinsamen Auftritt mit den LOMBEGO SURFERS aus der Schweiz am letzten Sonnabend in der Chemnitzer Garage. Denn da lag ich leider schon mit der Infusionskanüle im Arm im Krankenhaus, um mir einen neuerlichen Hörsturz aus dem Kopf spülen zu lassen. Hin und wieder darf ich raus und kann wenigstens posten, wie leid es mir um das für uns ausgefallene Konzert tut. Die Lombegos mögen wir gerne und auch der Laden in Chemnitz hat seinen Reiz. Doch da hilft kein Jammern. Am ehesten der Blick nach vorne und der sieht so aus:
Ca. 5 Jahre nach der ersten gemeinsamen Probe unter dem Bandnamen MINERS (unter anderer Flagge gab's uns vorher schon), meinten wir, dass es langsam Zeit sei für ein Bandfest. Zeitgleich wird hoffentlich auch das zweite Vinyl der Plattenpresse enthoben sein und in angemessenem Rahmen - dem ehrwürdigen Saal des alten Helbigsdorfer Gasthofes - präsentiert werden können. Mitfeiern auf der Bühne werden unter anderem die COOKTAILS aus dem Nachbarort, eine 2Male/2Female-Band und der eine oder andere musikalische Überraschungsgast aus unserer Bandgeschichte der Zeit vor den MINERS. Als Zeitpunkt haben wir uns den 27. Oktober 2007 ausgesucht, weil man an diesem Wochenende 1 Stunde länger feiern kann (Ende der Sommerzeit). Wenn das nicht Gründe genug sind! Alle, die Lust haben seien hiemit herzlichst eingeladen.
Zum Schluss noch eine kleine Preisfrage: Wer weiß, von wessen Plattencover wir die Grafik für den Flyer abgekupfert haben, der kann das hier posten und als Preis winkt die neue MINERS-Single "Colour My Days"+3. Da bin ich mal gespannt...
Zum Schluss noch eine kleine Preisfrage: Wer weiß, von wessen Plattencover wir die Grafik für den Flyer abgekupfert haben, der kann das hier posten und als Preis winkt die neue MINERS-Single "Colour My Days"+3. Da bin ich mal gespannt...
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