Freitag, 20. Mai 2011

Adventskalender für B. D.

  
Heute: Interpretationen V 

Townes kann leider nicht mehr persönlich gratulieren. Machen wir das mal auf diese Weise...






   

Donnerstag, 19. Mai 2011

Adventskalender für B. D.

  
Heute: Like a Rolling Stone 

Eine Woche vor Heiligabend ist auch ein namhaftes Musikjournal von diesem Blog inspiriert worden und bringt die nächsten sieben Tage in der Onlineausgabe täglich Beiträge der Würdigung. Ein wenig armselig wirkt das allerdings schon; eine Menge Zweitverwertungsmaterial ist darunter. Die gedruckte Version hat gerade mal zehn Seiten übrig für das Geburtstagskind (fast ebensoviel bekam  eine mäßig bekannte deutsche Schauspielerin) und dazu ein Coverfoto, auf dem er einmal mehr aussieht wie Gesine Schwan (nichts gegen diese Dame!). Schade, schade, da hätte man mehr draus machen können. Die toten Beatles bekamen für ihre zehn Jahre währende Karriere übrigens kürzlich ein Sonderheft spendiert... Aber: es ist nicht alles schlecht! Herr Christoph Dorner hat sich die Mühe gemacht, die Fernsehankanäle nach Sendungen zu durchforsten. Leute mit Glotze - folgt diesem Link:



Mittwoch, 18. Mai 2011

Adventskalender für B. D.

 
Heute: Lyrics II

Ich habe gestern Post bekommen. Von Robot Dylan. Wahrscheinlich hat da sich einer eine Suchmaschine gebastelt, die das Twitter-Universum nach Verweisen auf den Meister durchsucht und den Kontakten dann automatisch Liedtextauszüge sendet. Auf seinem eigenen Twitteraccount postet er (wahrscheinlich auch automatisiert) ausschließlich Liedtexte von B.D., und zwar im Minutentakt. Kann man im Büro dann als Teleprompter laufen lassen und mitsingen. Lustig irgendwie...

Meine Zeilen hießen übrigens: "I’m pledging my time to you. Hopin’ you’ll come through, too" Danke, hoffe ich ja auch...

Pledging My Time

Well, early in the mornin’
’Til late at night
I got a poison headache
But I feel all right
I’m pledging my time to you
Hopin’ you’ll come through, too
Well, the hobo jumped up
He came down natur’lly
After he stole my baby
Then he wanted to steal me
But I’m pledging my time to you
Hopin’ you’ll come through, too
Won’t you come with me, baby?
I’ll take you where you wanna go
And if it don’t work out
You’ll be the first to know
I’m pledging my time to you
Hopin’ you’ll come through, too
Well, the room is so stuffy
I can hardly breathe
Ev’rybody’s gone but me and you
And I can’t be the last to leave
I’m pledging my time to you
Hopin’ you’ll come through, too
Well, they sent for the ambulance
And one was sent
Somebody got lucky
But it was an accident
Now I’m pledging my time to you
Hopin’ you’ll come through, too

Copyright © 1966 by Dwarf Music; renewed 1994 by Dwarf Music
 

Dienstag, 17. Mai 2011

Adventskalender für B. D.

  
Heute: Interpretationen IV

Bob Dylan's Lieder eignen sich sehr gut als Übungsstücke für junge Gitarristen. Jedenfalls war das früher so, heute mag es andere Vorbilder geben. Es geht jedenfalls relativ schnell und man kann mit drei Akkorden "Blowin' in the wind" runterschrammeln und eine schiefe Harp dazu blasen und schon ist man der Held am Lagerfeuer. Wie gesagt, früher war das so. Das trifft aber mitnichten für alle seine Lieder zu. An dem grandiosen "Ballad of a thin man" beißen sich die MINERS schon jahreland die Zähne aus. Irgendwann wird's schon noch klappen. Einen anderen Song hatten wir in Pre-MINERS-Zeiten mal ganz gut drauf. Das lag damals aber vor allem an Anne und Halina, die nacheinander in unserer jungen Band die erste Geige spielten. Wir waren hart dran am Original, räusper, zumindest was die Geige angeht. Hören Sie selbst; Halina on strings:

Finde weitere Künstler wie MINERS bei Myspace Musik

Montag, 16. Mai 2011

Adventskalender für B. D.

 
Heute: Live II

Im Jahr eins nach meinem ersten Bob Dylan-Konzert 1987 in Berlin kam Mr. Cocker nach Dresden und hatte ein furiosen Auftritt vor 60.000 Menschen, wenn ich mich recht entsinne. Da stand ich in der Zweiten Reihe und war sehr begeistert, aber nicht emotional nicht ganz so angeregt. In den darauffolgenden zwei Jahren passierte um uns herum so viel, dass die Musik etwas in den Hintergrund geriet. Im Frühjahr 1991 zogen wir nach München und dort angekommen, waren die ersten beiden Konzerte, die ich mir anschaute Eric Burdon und Johnny Winter. Bob Dylan kam erst im übernächsten Jahr wieder und ich musste ihm ein Stück entgegenfahren: