Gestern haben wir eine langjährige Kollegin in den Ruhestand verabschiedet. Sie wollte keinen großen Bahnhof, lud aber dann kurzerhand am Nachmittag doch noch den engeren Kreis von 20 Leutchens zu Kaffee und Kuchen in den Besprechungsraum ein. Ich kam später dazu und musste unverzüglich mit Sekt anstoßen. Erst beim Nachschenken, und das ist kein Witz, fiel es mir siedend heiß ein: ich wollte die nächsten Wochen keinen Alkohol trinken. Sekt gehörte für mein Unterbewusstsein wahrscheinlich nicht dazu. Das hat mich für einen Moment ziemlich frustriert. Doch meine Kollegin, mit viel Lebensweisheit und um einiges pragmatischer veranlagt als ich, meinte: "den einen Nachmittag kannste an die Fastenzeit hinten ranhängen". Das werde ich natürlich tun. Obwohl mich das schon wurmt, am dritten Tag...
Samstag, 28. Februar 2009
Mittwoch, 25. Februar 2009
Fasten!
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Aschermittwoch. Beginn der Fastenzeit. Seit ein paar Jahren schon versuche ich in den knapp sieben Wochen bis zum Ostersonntag auf Alkohol zu verzichten. Kein Bier, kein Schnaps, kein Irgendwas. Unter anderem ist so etwas auch dafür gut, sich ein Bild über das eigene Suchtpotential zu machen. Wie lange braucht man, um sagen zu können, es macht mich wirklich nicht mehr an. Ich kann nur sagen: Immer länger. Und da waren mir in der Vergangenheit die Geburtstagsfeiern, die in diese Zeit fielen, ein gar willkommener Anlass, eine Ausnahme zu machen. Ich will ja kein Spielverderber sein. Damit aber ist jetzt Schluss. Gerade durch, keine Kompromisse. Wenn ihr mich also dieses Jahr einladet, dann seid so nett und stellt mir einen Tomatensaft kalt. Kann man im Prinzip genauso geniessen, wie einen Islay Single Malt. Ich hab's schon probiert. Prost!
Aschermittwoch. Beginn der Fastenzeit. Seit ein paar Jahren schon versuche ich in den knapp sieben Wochen bis zum Ostersonntag auf Alkohol zu verzichten. Kein Bier, kein Schnaps, kein Irgendwas. Unter anderem ist so etwas auch dafür gut, sich ein Bild über das eigene Suchtpotential zu machen. Wie lange braucht man, um sagen zu können, es macht mich wirklich nicht mehr an. Ich kann nur sagen: Immer länger. Und da waren mir in der Vergangenheit die Geburtstagsfeiern, die in diese Zeit fielen, ein gar willkommener Anlass, eine Ausnahme zu machen. Ich will ja kein Spielverderber sein. Damit aber ist jetzt Schluss. Gerade durch, keine Kompromisse. Wenn ihr mich also dieses Jahr einladet, dann seid so nett und stellt mir einen Tomatensaft kalt. Kann man im Prinzip genauso geniessen, wie einen Islay Single Malt. Ich hab's schon probiert. Prost!Samstag, 21. Februar 2009
Freitag, 20. Februar 2009
OBS 13
Mein kleines Lieblingsfestival hatte vor ein paar Jahren mit der Nummer 9 seinen programmatischen Höhepunkt erreicht, jedenfalls nach meinen Maßstäben. Danach gab's zwar den einen oder anderen Helden im Progamm, doch meine Vorfreude hielt sich in Grenzen. Nach dem letzten Sommer hatte ich schon erwogen, künftig gar nicht mehr hinzufahren und der Veranstalter erwog, es nicht mehr durchzuführen. Beide haben wir uns nach reiflicher Überlegung noch mal aufgerafft. Und ich habe meinen beiden Kindern je ein Ticket unter den Christbaum gelegt und mir selber auch. Ohne das Programm zu kennen (aber dafür gab's ja den Rabatt). Nun ist das Billing nahezu komplett und ich freue mich. Ich freue mich richtig sehr!
KRISTOFER ASTRÖM & RAINAWAYS (S)
MARIA TAYLOR (USA)
GODS OF BLITZ (D) was habe ich die Vorgängerband "Payola" geliebt, 200 km für 13 Songs...
GET WELL SOON (D) freut meine Tochter sehr, mir ist das zu viel Hype...
HOBOTALK (GB) waren ein Grund, weshalb das 9. sooo gut war...
KRISTOFER RAGNSTAM (S)
THE FABULOUS PENETRATORS (GB) Glitterhouse liebt neuerdings Garagerock, o.k...
BASKERY (S) oh, sooo sweet... da schwärmt sogar Wolfgang Doebeling vom Rolling Stone...
CHRIS ECKMAN ... hat einen Vertrag mit dem Veranstalter, der läuft bis 2022 ...
THE MISERABLE RICH (GB)
BLACK RUST (D)
BOY DIVISION (D)
Lieber Booker, jetzt mach' bloß keinen Mist und buche bitte keine NickCave-Madrugada- Adepten-Truppen mehr dazu. Das Programm ist ausgewogen, lass' es so...
... und mein blogprogramm macht heute mit den Schriftarten wieder einmal was es will....
Dienstag, 17. Februar 2009
Two Cow Garage
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Ohne Richmond Fontaine, mit denen sie oft in den Staaten touren, wäre ich nie auf diese Band gekommen. So aber freue ich jetzt schon auf den Juni, wo TWO COW GARAGE ihren äußerst druckvollen Garagenrock hierzulande ins Publikum feuern werden. Klasse Hooklines und ein Sänger, der wirklich alles gibt. Höchstwahrscheinlich werden nur ein paar Handvoll Eingeweihte vor der Bühne stehen. Aber die Jungs oben werden sicher trotzdem ihren Spaß haben.
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