Dienstag, 1. März 2011
Genau!
Im Blätterrauschen rund um den bayerischen Windbeutel tut sich ein Blatt besonders demagogisch hervor, so dass mir das kalte Kotzen kommt, wenn ich im Vorbeifahren mal eine Schlagzeile aufschnappe.
Da kommt mir ein Briefwechsel, den WIR SIND HELDEN mit einer Werbeagentur führten gerade recht. Ich erlaube mir mal, den letzen Absatz zu zitieren; den ganzen Brief kann man hier nachlesen:
"Die BILD -Zeitung ist kein augenzwinkernd zu betrachtendes Trash -Kulturgut und kein harmloses “Guilty Pleasure” für wohlfrisierte Aufstreber, keine witzige soziale Referenz und kein Lifestyle -Zitat. Und schon gar nicht ist die Bild -Zeitung das, als was ihr sie verkaufen wollt: Hassgeliebtes, aber weitestgehend harmloses Inventar eines eigentlich viel schlaueren Deutschlands.
Die Bildzeitung ist ein gefährliches politisches Instrument – nicht nur ein stark vergrößerndes Fernrohr in den Abgrund, sondern ein bösartiges Wesen, das Deutschland nicht beschreibt, sondern macht. Mit einer Agenda."
Das sehe ich ganz genau so!
Montag, 14. Februar 2011
Daumen halten
... für den Sohn, für den sich heute entscheidet, ob es mit dem Praktikum bei "gugl" klappt.
Sonntag, 13. Februar 2011
Musik um den Monat Februar zu überstehen
Draußen vor dem Fenster gibt es gerade einen wilden Flockenwirbel – genau das richtige Wetter um sich durch musikalische Neuerwerbungen zu hören.
Natalie Merchants Album „Leave Your Sleep“ wurde schon im letzten Jahr veröffentlicht. Mit Folklore habe ich mich in den letzten 25 Jahren ehe nicht beschäftigt. Wahrscheinlich deswegen habe ich weder die Musik von den 10.000 Maniacs, deren Sängerin sie mal war, noch die seit den Neunzigern sporadisch erscheinenden Soloalben der Künstlerin wahrgenommen. „Leave Your Sleep“ ist also mein Einstieg und nach dem ersten Durchlauf bin ich fasziniert. Eine größere stilistische Vielfalt kann man sich kaum vorstellen. Wunderzarte Streicher umweben eine reife Stimme, ferne klare Tin whistles machen das Herz weit und tragen dich auf grüne Hügel um dich im nächsten Song schon in ausgelassenen Cajun Tunes hüpfen zu lassen. Irish Folk, Country, Klezmer, Reggae und noch vieles andere mehr sind die Zutaten zu den 26 Songs des Albums, über 100 Musiker haben mitgewirkt, und doch ist es ein harmonisches Ganzes und wunderbar warm produziert.
Fünf Jahre lang habe Sie über 50 Songs geschrieben zu Gedichten und Kinderreimen bekannter und unbekannter Dichter, um diese für sich selbst und andere zu erschließen und vor dem Vergessen zu bewahren. Und hat versucht Ihrer Tochter damit die Liebe zur Muttersprache zu vermitteln.
Es gibt das Album in zwei Ausführungen. Abgesehen von der prachtvollen Ausgestaltung der Doppel-CD; ich wüsste nicht, auf welche der dort versammelten Lieder ich verzichten möchte.
Mein Päckchen enthielt noch folgende CD's, alle sind ebenfalls eine Entdeckung wert:
- Charlie Haden & Pat Metheny „Beyond The Missouri Sky“ (1997)
- Eva Cassidy „Songbird“ (1998)
- Julia Hülsmann Trio „Imprint“ (2011)
Freitag, 11. Februar 2011
You're at home baby!
... ist das Motto des diesjährigen Orange Blossom Special Festivals in Beverungen und das ist genau das, was ich machen werde: zu Hause bleiben. Nicht dass die Musikauswahl schlecht wäre, nein, doch irgendwie ist die Luft raus. Zu viele der auftretenden Bands waren dort schon zu oft auf der Bühne und die unbekannteren, dazwischen plazierten hat man nach dem Pfingstwochenende meist schon wieder vergessen. Das war jedenfalls meine Erfahrung der letzten drei Jahre. Da gab es allerdings wenigstens noch die einen oder anderen KünstlerInnen wie z.B. Mary Epworth oder Gemma Ray, wegen denen sich die weite Anreise lohnte. Aber die sind dieses Jahr leider nicht in Sicht. 13 Acts stehen fest und dass da noch "plus many more" dazukommen, glaube ich nicht. Stattdessen lese ich heute, dass sich hinter dem Name "L/O/N/G" Chris Eckman verbirgt. Stimmt, den hatte ich schon vermisst in der Liste...
Alles hat halt seine Zeit...
Montag, 31. Januar 2011
Manchester, England
Ein großes Plus gegenüber deutschen Hotelzimmern:
Wasserkocher, große Tasse und ein paar Teebeutel. Und schon ist ein anstrengender Tag nur noch halb so schlimm...
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