Freitag, 2. April 2010

Freaks Of Nature in Dresden

   


Brant Bjork hat mal wieder eine neue Platte draußen und dazu gibt es  - alte Schule - eine Tournee. An die dreißig Termine in Europa hat er auf der Liste, von Trondheim bis Barcelona. Gestern abend war Dresden an der Reihe.

Das letzte Konzert vor anderthalb Jahren fand in der Groovestation statt, die damals ausverkauft war. Dieses Mal hatte man gleich die Scheune gebucht und das war sehr gut. Höhere Bühne und - das sage ich selten - ein phantastischer Sound. Angekündigt waren drei Bands. Als ich gegen 21.15 Uhr eintraf, spielten bereits "My Sleeping Karma" aus Aschaffenburg. Musikalisch ähnlich gelagert wie der Hauptact aber ich glaube, ganz ohne Gesang. Sicher bin ich mir nicht, da ich ein Bekannten getroffen hatte, den ich selten sehe, und da gab es viel zu erzählen. Aber der Gesamteindruck war mehr als nur ordentlich.

Ich dachte ja, es kommt noch ein weiterer Support doch plötzlich stand Brant Bjork auf der Bühne und los gings. Hinter dem Drumset saß wieder Alfredo Hernandez, doch Brants Sidekicks waren diesmal andere als noch bei der letzten Tour. Vormalsbassist Dylan Roche musste sicher krankheitsbedingt aufgeben  und Oberslacker Cortez waren vielleicht die neuen Songs zu schnell, wer weiß. Das spielte aber ehrlich gesagt auch überhaupt keine große Rolle, denn Master of the Ceremony ist Brant Bjork. Ich finde das sehr beeindruckend, mit so wenigen (und auch relativ einfachen) musikalischen Mitteln eine derartige Aura aufzubauen. Aber wahrscheinlich ist das ganze Geheimnis nur Authentizität. Brant Bjork ist so wie er rüberkommt, das Relikt eines Musikers aus den Siebziger Jahren (obwohl selbst erst '73 geboren) mit dem Nimbus  eines Guerillakämpfers und der Stimme von Phil Lynott und Jimi Hendrix. Da wirkt nichts aufgesetzt sondern das ist alles echt. Na gut, ein bisschen Pose wird dabei sein. Die neuen alten Orange Amps links und rechts vom Schlagzeug sehen schon sehr vintage und cool aus. Musikalisch gabs indes wenig Neues. Das aktuelle Material reiht sich nahtlos an das bisherige Schaffen an. Doch Innovationen erwartet von BB auch nicht wirklich jemand. Mir hat's jedenfalls sehr gefallen, ich werde versuchen, beim nächsten Mal wieder dabei zu sein.

Sehr schöne Fotos von gestern abend stehen auch schon im Internet und zwar hier...

Dienstag, 30. März 2010

Noch 38 Tage

   
23 km Laufen hinterlassen Spuren und so tat mir heute schon auf den ersten paar Metern das linke Knie weh. Die Fußgelenke spürte ich auch. Beides gab sich aber zum Glück, als die Knochen warm genug waren.

Sehr schönes Wetter, windstill und mit 18°C abends halb 6 fast ein bisschen zu warm. Aufgrund der Musik ein etwas schnellerer 7 km Lauf.

Ohrstöpsel:

AC/DC "High Voltage" (1976)

Sonntag, 28. März 2010

Noch 40 Tage

   
Die eigentliche Fastenzeit ist ja nun so gut wie vorüber und bis auf eine Schokoladenfressattacke als Kompensationsmaßnahme gegen nächtliche Schwermut hatte ich keine Aussetzer dieses Jahr. Sogar an des Bassisten Geburtstag hielt ich mich souverän an Tomatensaft und Vita Cola. Kein wirkliches Problem. Die Sucht im Griff.

Die nächsten 40 Tage, die vor mir liegen, haben auch etwas mit Kontrolle und Überwindung zu tun. Ich habe mich für den Rennsteig-Marathon angemeldet und den will ich nicht nur schaffen, sondern auch mit einer für mich akzeptablen Zeit über die Runden bringen. Dafür muss man im Vorfeld natürlich etwas tun und heute habe ich mich das erste Mal über eine längere Distanz geschunden. Das Wetter war durchwachsen, Sonne, Regen, Graupelschauer, aber zum Glück nicht all zu viel Wind. 23 km im lockeren Tempo, zwei schöne Berge unterwegs, an denen ich fast gekotzt habe. Alles in allem war ich aber zufrieden. Ich bin spät dran damit, ich weiß.

Ohrstöpsel:

T. Rex "The Slider" (1972)
T. Rex "Tanx"  (1973)
T. Rex "Electric Warrior" (1971)


Donnerstag, 18. März 2010

Give me a ticket for an aeroplane...

   
Gerade hatten wir "The Letter" von den Boxtops auf die Liste unserer Coverversionen gesetzt, für die nächste Hofparty und ich hatte angefangen, mich für das spätere Werk von Alex Chilton zu interessieren. Da lese ich dieses.

Ich muss aufpassen, dass dieser blog hier nicht zum Nekrolog gerät...

Montag, 8. März 2010